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Flächenpool NRW

Der Flächenpool NRW ist das bewährte, umfassende Unterstützungsangebot des Landes NRW, um die Eignung von brachgefallenen oder untergenutzten Standorten im Innenbereich für eine Nachfolgenutzung zu prüfen und zu mobilisieren; unabhängig davon ob diese Grundstücke in privatem oder öffentlichem Eigentum stehen. Der Flächenpool NRW unterstützt, indem er die Belange der Stadt oder Gemeinde sowie die der beteiligten Grundstückseigentümer dialogorientiert zueinander bringt, Flächeneigenschaften prüft und Entwicklungsperspektiven konzeptionell, planerisch und rechnerisch erarbeitet.

Förderangebot

Wie wird unterstützt?

  • Mobilisierung von Standorten (i.d.R. größer 5.000 qm) in integrierter Lage, die brachgefallen oder gemessen an ihrem Lagepotenzial untergenutzt sind
  • Ursachenanalyse (Zielkonflikte identifizieren, Standortgrundinformationen erheben)
  • Interessenklärung hinsichtlich Nutzungszielen und Entwicklungsperspektiven
  • Prozess-Steuerung
  • Moderation zwischen Eigentümern sowie Kommune und Eigentümern
  • Einholung und Plausibilisierung von Schlüsselgutachten
  • Grobkosten- und Erlösschätzung
  • Entwicklung von Planungskonzepten
  • Herbeiführung der Umsetzungsreife durch Einschätzung der rechtlichen und ökonomischen Machbarkeit (Standorteinschätzung)

Die Projektleiter/innen seitens NRW.URBAN oder BEG NRW arbeiten in allen Bereichen in enger Abstimmung mit der Kommune.

Konditionen

Was bringen die Stadt oder Gemeinde ein?

  • Die Kommune kann, muss aber nicht zu den Eigentümerinnen am Standort zählen.
  • Nach erfolgter Aufnahme schließt die Kommune zunächst eine Konsensvereinbarung mit dem Flächenpool NRW ab, in der sie den zu bearbeitenden Standorten Priorität bei der Entwicklung einräumt.
  • Der Eigenanteil der Kommune beträgt 8.000 Euro für die Bearbeitung von 1-4 Standorten. Für jeden weiteren Standort fallen 1.500 Euro an. 
  • Auch die mitwirkenden Eigentümer werden vertraglich und finanziell eingebunden. Der Eigenanteil der Eigentümer hängt von verschiedenen Parametern ab, wie z.B. der Anzahl der mitwirkenden Eigentümer am Standort, Standortgröße und konkreter Aufgabenstellung und wird ebenfalls pauschal vereinbart. Den Hauptteil der Verfahrenskosten trägt das Land NRW.

Zugang

Wie erfolgt die Teilnahme?

  • Alle Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens können ihre Bewerbung im Rahmen des i.d.R. jährlichen Aufrufverfahrens beim Flächenpool NRW einreichen. Die Auswertung und Priorisierung der Bewerbungen erfolgt durch einen Beirat. Seine Empfehlung dient als Entscheidungsgrundlage für das Ministerium.
  • Darüber hinaus können besonders dringliche Einzelstandorte nach einer Vorqualifizierung durch den Flächenpool NRW direkt in das Verfahren aufgenommen werden. Dies ermöglicht, besonders drängende Herausforderungen prioritär und ohne nennenswerten Verfahrensvorlauf anzugehen.