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Landesinitiative „Bauland an der Schiene“

Der Dreiklang aus systematischer Suche nach Baulandpotenzialen, kurzen, fachübergreifenden Abstimmungswegen und integrierten Planungskonzepten zeichnet die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ aus.
Damit legt sie ein besonderes und konkretes Augenmerk auf die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Bauland im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Personennahverkehrs.

Die heutige Verzahnung von Fachplanungen und Flächenentwicklung entscheidet darüber, ob künftiges Mobilitätsverhalten tatsächlich auf die Schiene ausgerichtet wird. Deshalb werden die aktuellen Handlungsbedarfe systematisch erörtert und in den Fokus gerückt.

Förderangebot

Wie wird unterstützt?

Zur Erörterung der Baulandpotenziale Radius von derzeitigen oder geplanten Haltepunkten an der Schiene (i.d. R. 1 Kilometer) sitzen Sie am Runden Tisch mit Vertretern der maßgeblichen Akteure (Ministerien, Regionalplanung, Nahverkehrs-Zweckverbände, DB Station & Service AG, DB Immobilien). Die unmittelbare, gemeinsame Betrachtung der Entwicklungsmöglichkeiten in den Haltepunkt-Radien verkürzt die Abstimmungswege für verbindliche Entscheidungen. Dies betrifft die Siedlungsentwicklung, aber auch die Feststellung von infrastrukturellen Investitionsbedarfen und die Berücksichtigung von Mobilitätskonzepten, die vor Ort mitgedacht und verfolgt werden. Betrachtet werden Flächen aller Eigentumsverhältnisse.

Das Land NRW fördert integrierende, städtebauliche Rahmenplanungen zur Konkretisierung der Perspektiven:

  • Die BEG NRW übernimmt 50 % der anfallenden Planungskosten und die Ausschreibung, Vergabe sowie Prüfung der Planungsleistung. Die Vergabe und Beauftragung der Planung erfolgt im Namen und im Auftrag von Kommune und BEG. Dem muss die Kommune vor Auftragserteilung ebenfalls schriftlich zustimmen.
  • Die Stadt erhält nach Abschluss der Planung eine Rechnung von dem jeweiligen Planungsbüro über den 50%igen Anteil. 

Konditionen

Was bringen die Stadt oder Gemeinde ein?

Wichtige Gesprächsgrundlage sind aussagekräftige Kartendarstellungen. Folgende Unterlagen werden spätestens bis 10 Werktage vor dem Termin für den Radius von 3 Kilometern um jeden Haltepunkt erbeten:


  • Aktueller Flächennutzungsplan im SHP-Format (GIS).

Soweit vorhanden:

  • Mobilitätskonzept oder Darstellung der Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger 
  • Kommunales Handlungskonzept Wohnen; Darstellung der Baulandreserven (Außenbereichsflächen ohne B-Plan) bzw. vorhandene Planungsüberlegungen über den FNP hinaus 
  • Brachflächenkataster (relevant sind Potenziale über > 1 ha Flächengröße)

Zugang

Wie erfolgt die Teilnahme?

Das Gesprächsangebot gilt für alle Kommunen in NRW. Die Terminvereinbarungen erfolgen ausschließlich online. Den Städten und Gemeinden der Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln ist die Terminvereinbarung aufgrund des Handlungsdrucks entlang der Rheinschiene sowie der erforderlichen Regionalplan-Neuaufstellungen ab sofort möglich. Für das Jahr 2019 können Städte und Gemeinden aller Regierungsbezirke bereits jetzt ihr Gesprächsinteresse vormerken.

Angeboten wird i.d.R. jeder Mittwoch bis zunächst Dezember 2019. Dazu wurden alle (Ober-) Bürgermeister/innen und Baudezernate in den Städten und Gemeinden NRWs im August 2018 angeschrieben und eingeladen. 

Weitere Informationen und Terminvergabe unter:
https://www.beg-nrw.de

 

Kontakt

Jennifer Matthäus
Projektverantwortliche
Tel. 0201 747 66-1063
E-Mail: jennifer.matthaeus[at]beg.nrw.de